3 Punkte um ein bedeutungsvolles Leben zu führen

Hey Freunde! Es ist eine Weile her, dass ich hier etwas veröffentlicht habe. Ich habe die letzten Wochen den Sommer genossen und mich sehr von Social Media distanziert. Jedes Mal, wenn ich normalerweise zum Handy gegriffen hätte, habe ich stattdessen ein Buch gelesen oder einen Podcast gehört. Ich habe außerdem versucht täglich mindestens die gleiche Zeit draußen zu verbringen wie meine Bildschirmzeit betrug. (Leichter gesagt als getan) Da wir mittlerweile ständig miteinander verbunden sind und Social Media zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden ist, finde ich es sehr wichtig, sich regelmäßige Auszeiten zu nehmen. Selbst wenn du nicht auf Social Media postest, es tut  sehr gut, die ganzen Apps eine Weile ruhen zulassen und das echte Leben zu genießen! Immerhin haben wir nur eins und wäre doch schade, wenn wir die Schönheit des Lebens gar nicht wahrnehmen, da wir ständig von unseren Handys abgelenkt sind. 

Ich freue mich allerdings sehr, die Folgenden drei Punkte mit dir zu teilen. Die letzten Wochen habe ich mich gefragt, wie man seinem Leben mehr Bedeutung verleihen kann. Ich bin zu der Auffassung gekommen, dass dein Leben am meisten an Bedeutung gewinnt, wenn du für andere Menschen da bist. Du kannst die Punkte unten direkt umsetzten und wirst sehr bald spüren, wie dein Leben größer und bedeutungsvoller wird.

Involviere dich

Sei Teil von etwas größerem. Bring dich irgendwo ein. An deinem Arbeitsplatz kannst du dich als Teil eines Teams sehen, das gemeinsam das gleiche Ziel verfolgt. In der Uni kannst du dich in neue Projekte einbringen. Mache einen Mannschaftssport, engagiere dich ehrenamtlich und hilf mit, die Welt positiv zu beeinflussen. Es gibt so viele Möglichkeiten sich irgendwo einzubringen. Zögere nicht. Es so wichtig, in Gemeinschaft zu leben und tatsächlich aktiv am Leben teilzunehmen, um nicht den Eindruck zu gewinnen, dass das Leben an dir vorbeizieht.

Sei großzügig

Gehe großzügig mit deiner Liebe, deiner Zeit, deiner Aufmerksamkeit und deinem Talent um. Wenn du in der Position bist etwas weiterzugeben – und das bist du – dann zögere nicht, es auch zu tun. Du kannst mit deiner Großzügigkeit das Leben von anderen Menschen positiv verändern. Lade doch mal deine Arbeitskollegen auf einen Café ein oder kauf dem Obdachlosen auf der Straße etwas zu essen. Such dir eine gemeinnützige Organisation raus und spende einen Beitrag oder deine Zeit. Du kannst dich jeden Tag aufs Neue entscheiden, was für ein Mensch du gerne sein willst. Zähl doch einfach Großzügigkeit zu deinen Eigenschaften dazu. 

„Glück ist das einzige, dass sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ 

Albert Schweitzer

Teile deine Herausforderungen mit anderen

Ich denke, wir würden im Leben so viel weiterkommen, wenn wir nicht immer versuchen würden einander ein perfektes Leben vorzugaukeln.Die engsten Freundschaften und Beziehungen entstehen dadurch, dass wir ehrlich zueinander – und uns selbst sind. Es ist kein Zeichen von Schwäche, Fehler zuzugeben. Eher im Gegenteil. Wenn du bereit bist, deine Unzulänglichkeiten mit Personen in deinem Umfeld zu teilen, dann wirst nicht nur du dich weiterentwickeln, sondern du bist gleichzeitig ein Vorbild für andere sich ebenfalls zu öffnen. Du weißt nie, welche Lehren andere Menschen aus deinen Erfahrungen ziehen können. 

Ich wünsche dir eine wunderschöne Restwoche und hoffentlich sehen wir uns hier bald wieder. 🙂 

Alles Liebe
Ana 

Achtsam konsumieren – Teil 2

Achtsamkeit, was bedeutet das überhaupt? Es bedeutet, bewusster zu Leben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Durch ein achtsames Konsumverhalten vermeidet man unnötige Impulskäufe. Zudem wirkt sich diese bewusste Lebensweise positiv auf die Psyche aus. Denn wer weniger besitzt, der muss sich auch um weniger kümmern und sich um weniger Gedanken machen. Achtsam zu leben, bedeutet auch, Dinge und Momente stärker wertzuschätzen und so nicht ständig das Verlangen nach dem Neuen, Besseren zu haben. In meinem letzten Beitrag habt ihr erfahren, wie es überhaupt dazu kommt, dass wir so viele unnötige Besitztümer anhäufen. Und was Liebeskummer, Glück und Sicherheit damit zu tun haben. 

Nun kommen wir zu den konkreten Maßnahmen, die du ergreifen kannst, bevor du ein weiteres Teil kaufst, das du womöglich gar nicht brauchst. 

1. Beobachte in dem Moment, in dem du den Impuls verspürst etwas zu kaufen, ganz genau deine Gefühle und Gedanken. Fühlst du dich gut bei der Vorstellung, die neue Tasche, Hose, Schuhe, etc. gekauft zu haben? Oder hast du vielleicht ein schlechtes Gewissen dabei? Oft reicht es schon aus, wenn wir auf unser Bauchgefühl hören, denn meistens wissen wir tief in uns drin, ob es eine gute oder schlechte Entscheidung ist. Mittlerweile sind wir allerdings Profis darin geworden, unser Bauchgefühl zu ignorieren.

2. Frage dich ganz bewusst: Brauche ich das? Wenn ja, wieso? So schaffst du einen Abstand zwischen Reiz (Ich will das jetzt kaufen) und Reaktion (Ich kaufe das jetzt). Manchmal kommt es auch vor, dass wir Dinge zwar toll finden, sie aber gar nicht zu unserem restlichen Zeug passen. Der innere Monolog, den du dann führen solltest, sieht zum Beispiel so aus: „Die Jacke ist so schön, ich muss sie sofort haben, aber Moment –  kann ich sie zu meinen restlichen Klamotten kombinieren? Nein? Dann werde ich sie wohl oder übel zurücklassen.“ Lasse dich auch nicht von Sonderangeboten locken. Es mag noch so ein gutes Angebot sein, aber wenn du es nicht brauchst, dann kaufe es nicht. 

Wenn du bereits zu viele Dinge angesammelt hast, dann hilft nur, dich von altem Ballast zu trennen, um Platz für das Wesentliche zu schaffen. Am besten du verfolgst dafür eine Strategie, die dir hilft, erfolgreich zu sein. Ich denke wir kennen alle die Situation, wenn wir total motiviert anfangen auszumisten und dann nach kurzer Zeit entmutigt wieder aufhören, da wir überfordert sind und kein Ende in Sicht ist. 

Verschaffe dir einen Überblick

Überlege dir zunächst, welche Bereiche deines Haushalts du ausmisten möchtest. Vielleicht hat es die Küche gerade nötiger als dein Kleiderschrank. Sei dir darüber bewusst, dass je nach Umfang deiner Gegenstände, das Aussortieren einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wenn du mit einem Bereich angefangen hast, dann bringe den auch zu Ende, bevor du mit dem Nächsten anfängst. So vermeidest du, dass überall Chaos ausbricht. 

Verschaffe dir einen Überblick über die Dinge, die du besitzt. Lege dafür alles einer Kategorie, z. B. Bücher auf einen Haufen und entscheide bei jedem Gegenstand, ob du ihn noch brauchst und ob er noch Freude in dir entfacht. Wenn nicht, dann kannst du ihn entsorgen/spenden/verschenken. Marie Kondo empfiehlt außerdem, sich bei jeder Sache, die man nicht behält, zu bedanken. Die Methode finde ich sehr schön, da ich Dankbarkeit sowieso täglich in meinen Alltag integriere und da ist es nur naheliegend, dass man sich auch für die Dinge bedankt, die einem einst Freude bereitet, aber nun ausgedient haben. Für alle, denen der Marie-Kondo-Wahn entgangen ist, sie ist eine japanische Organisationsexpertin, die eine Netflix Serie herausgebracht hat, in der sie Menschen hilft, ihr Zuhause mit Freude aufzuräumen und Empathie für die Dinge zu schaffen, die sie in ihrer Wohnung umgeben. Und auch wenn ich meistens nicht die Geduld habe mir eine ganze Folge anzuschauen, bin ich immer wieder inspiriert von ihren Methoden und motiviert in meinen eigenen vier Wänden eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.

Regelmäßiges ausmisten und achtsamer Konsum ist eng miteinander verbunden. Denn nur, wenn du einen Überblick über deine Besitztümer hast, kannst du smarte Entscheidungen beim Einkaufen treffen.

Ich hoffe, ich konnte dich dazu inspirieren, bewusstere Entscheidungen zu treffen, dein Konsumverhalten zu überdenken und in deinem Zuhause Platz für das wesentliche zu schaffen.

Alles Liebe,
Ana 

Achtsam konsumieren – Teil 1

Ihr schlendert durch die Stadt, seht im Schaufenster etwas Schönes und beschließt es zu kaufen. Ihr scrollt online durch verschiedene Onlineshops und schwuppdiwupp landen einige Dinge in eurem Warenkorb. So oder so ähnlich spielt sich das bei vielen Leuten häufig ab und das ist der Beginn einer Endlosspirale. So werden viele Besitztümer angehäuft, bis man irgendwann den Überblick verliert und von Dingen umlagert ist, die nicht gebraucht werden, die einem im Endeffekt doch nicht gefallen oder die nutzlos sind. 

Was dann folgt, ist die ernüchternde Tatsache, dass wir zwar tausend Dinge besitzen, jedoch nichts davon gebrauchen können und das führt zu noch mehr Konsum, da wir ja immer noch nicht wirklich unsere Bedürfnisse gestillt haben. Die einstige Freude über unsere neue Errungenschaft verblasst, die Endorphine lassen nach und wir brauchen einen neuen Kick, etwas Neues das uns glücklich arm macht. 

Warum konsumieren wir so viel, wenn es uns im Endeffekt nicht glücklich macht?

Die Antwort auf diese Frage sieht für jeden wohl ein bisschen anders aus und dennoch können wir uns wohl alle mehr oder weniger mit den Punkten identifizieren. 

  • Wir glauben, dass Besitztümer uns Sicherheit geben. Das tun sie auch, bis zu einem gewissen Grad, nämlich in Form von Kleidung, einem Auto oder einem Dach über dem Kopf. Die „logische“ Schlussfolgerung wäre dann also, dass je mehr wir besitzen, desto mehr Sicherheit erlangen wir auch. Nachdem wir allerdings unsere Grundbedürfnisse gestillt haben, ist die tatsächliche Sicherheit aus physischen Besitztümern viel geringer als wir glauben. 
  • Wir denken, dass uns die Dinge glücklich machen. Daher streben wir nach der neusten Technologie, den neusten Modetrends, schnelleren Autos, größeren Wohnungen. Die Wahrheit ist jedoch, dass uns all diese Dinge im besten Fall temporär glücklich machen. 
  • Wir sind anfälliger für Werbung als wir glauben. Statistiken zu Folge haben wir täglich 6000 Werbekontakte. Und jede Werbung erzählt im Endeffekt die gleiche Geschichte. „Dein Leben wird besser, wenn du kaufst, was wir verkaufen.“ Werbung sei es im Fernsehen oder auf Instagram erweckt in uns Bedürfnisse, die wir vorher nicht hatten und die wir nun versuchen zu stillen. 
  • Wir vergleichen uns mit anderen. Wir sehen was andere Leute kaufen, tragen und fahren. Um „dazuzugehören“ kaufen wir diese Dinge ebenfalls. Oft kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, nur weil Leute in unserem Freundeskreis das Gleiche getan haben. 
  • Wir lassen uns von unseren Emotionen leiten. Durch den Kauf von unnötigen Gegenständen, versuchen wir uns von Liebeskummer, Trauer, Einsamkeit oder Langeweile abzulenken. Wir versuchen diese innere Unzufriedenheit mit materiellen Dingen zu kompensieren. 

Sich über diese Punkte bewusst zu werden, ist der erste Schritt für ein achtsames Konsumverhalten. Es nützt nämlich nichts, wenn wir zwar alles ausmisten und organisieren, jedoch die Ursache für das Problem nicht behoben haben. Sonst passiert es nämlich ganz schnell, dass wir wieder eine Menge Dinge angehäuft haben, die wir eigentlich gar nicht brauchen. 

Was man nun konkret tun kann, um aus dieser Spirale wieder herauszukommen und erst gar nicht so viele Besitztümer anzuhäufen erfahrt ihr am Samstag. 🙂

Alles Liebe
Ana