Lieblingscafé in Landshut und München

Als ich letztes Jahr in Los Angeles war, habe ich es geliebt, dass es überall Cafés gibt, in denen gesunde Smoothies und Bowls verkauft werden. Man hatte immer die Option, sich gesund zu ernähren und es war außerdem super lecker. Das hat mir hier in Deutschland definitiv gefehlt. Aber ich habe gute Nachrichten! Meine zwei Lieblingscafés in Landshut und in München können definitiv mit Cafés aus LA mithalten.

Der Saftladen in Landshut

Den Saftladen habe ich erst kürzlich entdeckt und finde die positive, familiäre Atmosphäre sehr einladend. Man wird herzlich willkommen geheißen und mit einer großen Auswahl an gesunden Bowls, Smoothies und hausgemachten Aufstrichen versorgt. Die Berrylicious Oats Bowl kann ich euch wärmsten weiterempfehlen.

Das Wagners in München

Das Wagners im Glockenbachviertel überzeugt mich nicht nur mit seiner tollen Lage direkt an der Isar, sondern ist mit seinen leckeren Smoothies, Salaten und Bowls auf jeden Fall einen Besuch wert. Aufs Wagners bin ich durchs Yoga gestoßen. Jeden Mittwoch gibt es von 6:30 Uhr bis 7:30 Uhr eine auf Spenden basierte Yogastunde von einer wundervollen Yogalehrerin. Ich mein, wie cool ist das bitte? Vor der Arbeit noch ins Yoga und anschließend gleich ein leckeres Frühstück genießen. Damit kann man doch super energiegeladen in den Tag starten. 

Wenn ihr die Cafés ausprobiert habt, dann sagt mir auf jeden Fall bescheid wie ihr sie fandet.

Alles Liebe
Ana

Achtsam konsumieren – Teil 2

Achtsamkeit, was bedeutet das überhaupt? Es bedeutet, bewusster zu Leben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Durch ein achtsames Konsumverhalten vermeidet man unnötige Impulskäufe. Zudem wirkt sich diese bewusste Lebensweise positiv auf die Psyche aus. Denn wer weniger besitzt, der muss sich auch um weniger kümmern und sich um weniger Gedanken machen. Achtsam zu leben, bedeutet auch, Dinge und Momente stärker wertzuschätzen und so nicht ständig das Verlangen nach dem Neuen, Besseren zu haben. In meinem letzten Beitrag habt ihr erfahren, wie es überhaupt dazu kommt, dass wir so viele unnötige Besitztümer anhäufen. Und was Liebeskummer, Glück und Sicherheit damit zu tun haben. 

Nun kommen wir zu den konkreten Maßnahmen, die du ergreifen kannst, bevor du ein weiteres Teil kaufst, das du womöglich gar nicht brauchst. 

1. Beobachte in dem Moment, in dem du den Impuls verspürst etwas zu kaufen, ganz genau deine Gefühle und Gedanken. Fühlst du dich gut bei der Vorstellung, die neue Tasche, Hose, Schuhe, etc. gekauft zu haben? Oder hast du vielleicht ein schlechtes Gewissen dabei? Oft reicht es schon aus, wenn wir auf unser Bauchgefühl hören, denn meistens wissen wir tief in uns drin, ob es eine gute oder schlechte Entscheidung ist. Mittlerweile sind wir allerdings Profis darin geworden, unser Bauchgefühl zu ignorieren.

2. Frage dich ganz bewusst: Brauche ich das? Wenn ja, wieso? So schaffst du einen Abstand zwischen Reiz (Ich will das jetzt kaufen) und Reaktion (Ich kaufe das jetzt). Manchmal kommt es auch vor, dass wir Dinge zwar toll finden, sie aber gar nicht zu unserem restlichen Zeug passen. Der innere Monolog, den du dann führen solltest, sieht zum Beispiel so aus: „Die Jacke ist so schön, ich muss sie sofort haben, aber Moment –  kann ich sie zu meinen restlichen Klamotten kombinieren? Nein? Dann werde ich sie wohl oder übel zurücklassen.“ Lasse dich auch nicht von Sonderangeboten locken. Es mag noch so ein gutes Angebot sein, aber wenn du es nicht brauchst, dann kaufe es nicht. 

Wenn du bereits zu viele Dinge angesammelt hast, dann hilft nur, dich von altem Ballast zu trennen, um Platz für das Wesentliche zu schaffen. Am besten du verfolgst dafür eine Strategie, die dir hilft, erfolgreich zu sein. Ich denke wir kennen alle die Situation, wenn wir total motiviert anfangen auszumisten und dann nach kurzer Zeit entmutigt wieder aufhören, da wir überfordert sind und kein Ende in Sicht ist. 

Verschaffe dir einen Überblick

Überlege dir zunächst, welche Bereiche deines Haushalts du ausmisten möchtest. Vielleicht hat es die Küche gerade nötiger als dein Kleiderschrank. Sei dir darüber bewusst, dass je nach Umfang deiner Gegenstände, das Aussortieren einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wenn du mit einem Bereich angefangen hast, dann bringe den auch zu Ende, bevor du mit dem Nächsten anfängst. So vermeidest du, dass überall Chaos ausbricht. 

Verschaffe dir einen Überblick über die Dinge, die du besitzt. Lege dafür alles einer Kategorie, z. B. Bücher auf einen Haufen und entscheide bei jedem Gegenstand, ob du ihn noch brauchst und ob er noch Freude in dir entfacht. Wenn nicht, dann kannst du ihn entsorgen/spenden/verschenken. Marie Kondo empfiehlt außerdem, sich bei jeder Sache, die man nicht behält, zu bedanken. Die Methode finde ich sehr schön, da ich Dankbarkeit sowieso täglich in meinen Alltag integriere und da ist es nur naheliegend, dass man sich auch für die Dinge bedankt, die einem einst Freude bereitet, aber nun ausgedient haben. Für alle, denen der Marie-Kondo-Wahn entgangen ist, sie ist eine japanische Organisationsexpertin, die eine Netflix Serie herausgebracht hat, in der sie Menschen hilft, ihr Zuhause mit Freude aufzuräumen und Empathie für die Dinge zu schaffen, die sie in ihrer Wohnung umgeben. Und auch wenn ich meistens nicht die Geduld habe mir eine ganze Folge anzuschauen, bin ich immer wieder inspiriert von ihren Methoden und motiviert in meinen eigenen vier Wänden eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.

Regelmäßiges ausmisten und achtsamer Konsum ist eng miteinander verbunden. Denn nur, wenn du einen Überblick über deine Besitztümer hast, kannst du smarte Entscheidungen beim Einkaufen treffen.

Ich hoffe, ich konnte dich dazu inspirieren, bewusstere Entscheidungen zu treffen, dein Konsumverhalten zu überdenken und in deinem Zuhause Platz für das wesentliche zu schaffen.

Alles Liebe,
Ana 

Achtsam konsumieren – Teil 1

Ihr schlendert durch die Stadt, seht im Schaufenster etwas Schönes und beschließt es zu kaufen. Ihr scrollt online durch verschiedene Onlineshops und schwuppdiwupp landen einige Dinge in eurem Warenkorb. So oder so ähnlich spielt sich das bei vielen Leuten häufig ab und das ist der Beginn einer Endlosspirale. So werden viele Besitztümer angehäuft, bis man irgendwann den Überblick verliert und von Dingen umlagert ist, die nicht gebraucht werden, die einem im Endeffekt doch nicht gefallen oder die nutzlos sind. 

Was dann folgt, ist die ernüchternde Tatsache, dass wir zwar tausend Dinge besitzen, jedoch nichts davon gebrauchen können und das führt zu noch mehr Konsum, da wir ja immer noch nicht wirklich unsere Bedürfnisse gestillt haben. Die einstige Freude über unsere neue Errungenschaft verblasst, die Endorphine lassen nach und wir brauchen einen neuen Kick, etwas Neues das uns glücklich arm macht. 

Warum konsumieren wir so viel, wenn es uns im Endeffekt nicht glücklich macht?

Die Antwort auf diese Frage sieht für jeden wohl ein bisschen anders aus und dennoch können wir uns wohl alle mehr oder weniger mit den Punkten identifizieren. 

  • Wir glauben, dass Besitztümer uns Sicherheit geben. Das tun sie auch, bis zu einem gewissen Grad, nämlich in Form von Kleidung, einem Auto oder einem Dach über dem Kopf. Die „logische“ Schlussfolgerung wäre dann also, dass je mehr wir besitzen, desto mehr Sicherheit erlangen wir auch. Nachdem wir allerdings unsere Grundbedürfnisse gestillt haben, ist die tatsächliche Sicherheit aus physischen Besitztümern viel geringer als wir glauben. 
  • Wir denken, dass uns die Dinge glücklich machen. Daher streben wir nach der neusten Technologie, den neusten Modetrends, schnelleren Autos, größeren Wohnungen. Die Wahrheit ist jedoch, dass uns all diese Dinge im besten Fall temporär glücklich machen. 
  • Wir sind anfälliger für Werbung als wir glauben. Statistiken zu Folge haben wir täglich 6000 Werbekontakte. Und jede Werbung erzählt im Endeffekt die gleiche Geschichte. „Dein Leben wird besser, wenn du kaufst, was wir verkaufen.“ Werbung sei es im Fernsehen oder auf Instagram erweckt in uns Bedürfnisse, die wir vorher nicht hatten und die wir nun versuchen zu stillen. 
  • Wir vergleichen uns mit anderen. Wir sehen was andere Leute kaufen, tragen und fahren. Um „dazuzugehören“ kaufen wir diese Dinge ebenfalls. Oft kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, nur weil Leute in unserem Freundeskreis das Gleiche getan haben. 
  • Wir lassen uns von unseren Emotionen leiten. Durch den Kauf von unnötigen Gegenständen, versuchen wir uns von Liebeskummer, Trauer, Einsamkeit oder Langeweile abzulenken. Wir versuchen diese innere Unzufriedenheit mit materiellen Dingen zu kompensieren. 

Sich über diese Punkte bewusst zu werden, ist der erste Schritt für ein achtsames Konsumverhalten. Es nützt nämlich nichts, wenn wir zwar alles ausmisten und organisieren, jedoch die Ursache für das Problem nicht behoben haben. Sonst passiert es nämlich ganz schnell, dass wir wieder eine Menge Dinge angehäuft haben, die wir eigentlich gar nicht brauchen. 

Was man nun konkret tun kann, um aus dieser Spirale wieder herauszukommen und erst gar nicht so viele Besitztümer anzuhäufen erfahrt ihr am Samstag. 🙂

Alles Liebe
Ana

Selbstfürsorge 1×1

Selbstfürsorge – warum ist das überhaupt so wichtig?

Ganz einfach: Wenn es dir nicht gut geht und du dich nicht um dich selbst kümmerst, dann wirst du dich auch nicht gut um andere kümmern können. Es mag vielleicht ein paar Jahre gut gehen, dieses Thema weitgehend zu ignorieren, jedoch wirst du früher oder später an deine Grenzen kommen und total ausgelaugt sein. Am besten, du lässt es erst gar nicht so weit kommen! Die nachfolgenden Fragen, die du dir selbst stellen kannst, werden dir helfen, Selbstfürsorge zu priorisieren und das Thema mehr in dein Bewusstsein zu bringen.

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1. Gibt es etwas in deinem Leben das du verändern möchtest?

Selbstfürsorge bedeutet Balance in deine Innen- und Außenwelt zu bringen. Ist zum Beispiel dein Zuhause unaufgeräumt oder herrscht Chaos, dann fühlst du dich oft unmotiviert und gestresst. Veränderungen wie eine gesündere Ernährung, mit dem Rauchen aufzuhören oder besseren Schlaf zu bekommen wirken sich positiv auf dein Stresslevel aus.

2. Welche Aktivitäten bereiten dir Freude?

Vielleicht ist es Wandern, Lesen oder Kochen. Was auch immer es ist, nimm dir öfter Zeit dafür. Selbstfürsorge trägt einen großen Teil zu deiner inneren Zufriedenheit bei. Wenn wir ständig etwas für andere tun müssen, sei es für den Arbeitgeber, Freunde, Kinder, Partner, ohne wieder aufzutanken, wird unsere mentale Gesundheit darunter leiden. Mach es dir deswegen zur Gewohnheit regelmäßig „Self-Care-Time“ zu nehmen und tu etwas, das dir Spaß macht.


3. Wie kannst du Selbstfürsorge in deinen Alltag integrieren?

Achte darauf, dass egal wie stressig dein Tag ist, du dir trotzdem einen kurzen Moment Zeit für dich nimmst und darauf hörst, was dein Körper braucht – du wirst es dir selbst danken! Starte am besten gleich deinen Morgen mit Self-Care-Time, um sicherzugehen, dass du es nicht vergisst. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht morgens eine kurze Yoga-Einheit zu machen, das hilft mir wach zu werden und danach fühle ich mich immer super! 😀

Sonntagsspaziergang

Um Kraft und gute Laune zu tanken habe ich heute meinen Sonntagvormittag im schönen Botanischen Garten verbracht. Die tropischen Pflanzen haben mir geholfen dem schlechten Wetter zu entfliehen. (Ich freue mich echt schon total auf den Frühling!) Kann übrigens allen Münchnern nur Empfehlen da mal vorbeizuschauen. Bis zum 17. März gibt es da noch Schmetterlinge zu bewundern.

Nun wünsche ich dir eine schöne Woche und hoffe, dass du dich und deine Selbstfürsorge ein bisschen mehr im Fokus hast! 🙂

Alles Liebe,
Ana


5 wertvolle Tipps für ein gesünderes Leben

  1. Starte deinen Tag mit Bewegung! Nimm dir morgens 10-15 Min Zeit für eine runde Yoga. Das setzt den richtigen Ton für den Tag und du tust deinem Körper etwas gutes. Falls du keine Lust auf Yoga hast, dann dehne dich einfach nur. Hauptsache du bewegst dich! Das setzt nämlich Glückshormone frei und du wirst dich danach so gut fühlen. Versprochen.
  2. Detox am Morgen! Trinke morgens vor dem Frühstück ein Glas warmes Wasser mit einer halben Zitrone und einem Stück Ingwer. Ich schwöre mittlerweile auf diese Kombination. Damit stärkst du nicht nur dein Immunsystem, du hilfst deinem Körper auch bei seinem natürlichen Reinigungsprozess der in den frühen Morgenstunden stattfindet. 
  3. Habe immer etwas zu essen dabei! Jeder kennt das. Man ist unterwegs und man bekommt plötzlich Hunger. Leider stehen uns oft nur ungesunde Optionen vom Bäcker oder vom Fastfood-Restaurant zur Verfügung. Ab sofort musst du dich damit nicht mehr zufrieden geben! Pack einfach immer verzehrfertiges Obst oder Gemüse, Müsli-Riegel oder Dinkel-Cracker ein. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, Hauptsache gesund und lecker.
  4. Linsennudeln statt Nudeln aus Weizen! Linsennudeln haben den Vorteil dass sie glutenfrei sind, sie haben viel weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Nudeln und zudem sind sie reich an Vitamin B und Eisen.  Vor allem wenn du gerne und oft Pasta isst, ist das eine super alternative. 
  5. Eat your Greens! Iss zu mindestens zwei Mahlzeiten am Tag grünes Gemüse. Ein Tipp wie das leichter geht: Finde dein Lieblingsgemüse und versuch es so oft wie möglich in deine Speisen mit aufzunehmen. Brokkoli eignet sich zum Beispiel super dafür. Grüne Smoothies sind auch eine großartige Möglichkeit deinen Tagesbedarf an Vitaminen zu decken. Die können sogar richtig lecker schmecken, probier doch mal dieses Rezept aus.

Wenn du diese Tipps beherzigst, dann setzt du den Grundstein für eine gesunde Lebensweise.